Wie kommt eine 65-jährige Erzieherin zu einem Impftermin?

Veröffentlicht am 04.03.2021 in Allgemein

Dies war eine der Fragen, die mich gestern in meiner Telefonsprechstunde erreichte. In vielen Schulen und Kitas seien zwischenzeitlich Impftermine für die Pädagog*innen möglich gemacht worden, allerdings nur für bis 64-Jährige. Dass es leidenschaftlich gerne arbeitende ältere Kolleg*innen gibt, hatte man wohl in Stuttgart – ob Kultus- oder Sozialministerium in die Überlegungen nicht eingeplant.

Auch in der heutigen Presse kommen Erzieher*innen nicht vor, was ich sehr bedauere. Wichtig sei, dass der Beruf der Erzieher*in der Bevölkerung viel mehr Wert geschätzt werde, „wir sind nicht nur Betreuerinnen, sondern wir ermöglichen den Kindern, gut ins Leben zu starten, indem wir ihnen die Grundlagen von Wörtern, Zahlen, von Spielen und Bewegung und sozialem Miteinander vermitteln“. In meinen vielen Gesprächen unterwegs habe ich erfahren, wie Menschen, bei denen „Astra Zeneca“ nicht die beste Lösung ist. Einen Tipp konnte ich der Anruferin bereits mit auf den Weg geben. Allerdings setze ich mit den berufserfahrenen Pädagog*innen zusammen darauf, dass hier bald Antworten gefunden werden und sie die geeignete Impfung erhalten.