Tourismus und Regionalentwicklung gehen Hand in Hand

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Foto: Auswärtiges Amt

"Die sechs deutschen Geoparks sind eine große Familie, in der das geologische Erbe gewahrt wird. Tourismus und Regionalentwicklung gehen hier Hand in Hand: Der Geopark bietet die Infrastruktur und die Tourismusbranche übernimmt das Marketing", erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel nach einem parlamentarischen Austausch mit Staatsministerin Professorin Dr. Maria Böhmer im Auswärtigen Amt zum Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.

„Als eine von weltweit 120 Regionen kann der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald das Prädikat ‚UNESCO Global Geopark‘ führen. Nachhaltigkeit und Kooperationen mit Schulen werden hier großgeschrieben: Mit dem Geopark-Ranger können Kinder erleben, wie sich Erde anfühlt und welche Geheimnisse der Wald birgt“, so Schlegel. „Unser Geopark Bergstraße-Odenwald hat 105 Kommunen, 2 kreisfreie Städte, 7 Landkreise und 3 Bundesländer als Träger“, informiert sie weiter, „und erstreckt sich über ein Gebiet von 3.600 Quadratkilometer: Vom Ried im Westen bis zum Weltnaturerbe Grube Messel im Norden, über Miltenberg im Osten bis Heidelberg und Mosbach im Süden. Das nenne ich regionale Vernetzung, auch über Landkreis-, Bundes- und Ländergrenzen hinweg“, so Schlegel. 

Im November 2015 hatte die 38. Generalkonferenz der UNESCO das UNESCO-Geoparkprogramm beschlossen. Es zeichnet Regionen aus, die über Stätten und Landschaften von internationaler geologischer Bedeutung verfügen und deren Wert durch Bildungsangebote, Schutzkonzepte und nachhaltige Entwicklung sichtbar machen. Derzeit dürfen 120 Geoparks in 33 Ländern den Titel "Globale Geoparks der UNESCO" führen. Darunter befinden sich sechs deutsche Geoparks: Bergstraße-Odenwald, TERRA.vita (Niedersachsen, NRW), Schwäbische Alb, Vulkaneifel, Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen, sowie der deutsch-polnische Geopark Muskauer Faltenbogen. Letzteres erinnerte Schlegel daran, als Kreisrätin des Neckar-Odenwald-Kreises im Partnerlandkreis Görlitz die Gärten um Schloss Muskau kennengelernt zu haben und „hier bei uns die Eberstadter Höhlenwelten, die wunderschönen Radrouten bei Neckarelz-Diedesheim und so vieles mehr.“
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