Bundesfreiwilligendienst: Engagement offen gestalten

Veröffentlicht am 05.07.2017 in Pressemitteilungen

Bundesfreiwilligendienstleistende mit Behinderung haben derzeit keinen Anspruch darauf, dass der Bund ihre Assistenzleistungen übernimmt. Aus diesem Grund hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag einen Antrag beschlossen, der fordert, zukünftig auch Menschen mit Behinderungen die Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst barrierefrei zu ermöglichen.

„Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion haben wir beschlossen, dass Assistenzleistungen wie das Gebärdensprachdolmetschen beim Bundesfreiwilligendienst (BFD) künftig vom Bund übernommen werden. Das bedeutet, dass beispielsweise Gehörlose barrierefrei an Bildungsseminaren des BFD teilnehmen können. Diese Assistenzleistungen sollen unbürokratisch beim Familienministerium abgerufen werden können“, erklärt die für die Menschen in Odenwald-Tauber zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel.

„Der Bund soll ein Budget in Höhe von 2 Millionen Euro pro Haushaltsjahr zur Verfügung stellen, aus dem angemessene Vorkehrungen und Assistenzleistungen finanziert werden“, fügt sie hinzu. „Für uns als SPD war es wichtig, dass die Möglichkeit sich zu engagieren allen Menschen offen steht, unabhängig von Alter, sozialem Status, Bildungshintergrund und Einwanderungsgeschichte. Die inklusive Öffnung des BFD ist ein erster Schritt auf diesem Weg und ein wichtiges Signal für die kommende Wahlperiode.“

Hintergrund: Bundestagsdrucksache 18/12945 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/129/1812945.pdf

http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw26-de-beratungen-ohne-aussprache/511834

 

 

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